Von der Redaktion von Sexadventskalender.de ·
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Kurz gesagt
Verschenkt einen Sexadventskalender am besten an jemanden, mit dem ihr schon über Sexspielzeug gesprochen habt. Für die meisten Paare ist das Sinful Original der sichere Griff, für erfahrene Paare das Sinful Premium.

Passt das Geschenk zur Beziehung?
Ein Kalender mit Sexspielzeug ist ein persönliches Geschenk. Er passt gut, wenn ihr ihn gemeinsam nutzen wollt und beide Lust haben, Neues zu entdecken. Seid ihr unsicher, sprecht vorher darüber, statt nur auf die Überraschung zu setzen.
Ein guter Test ist die Frage, ob ihr schon einmal gemeinsam Sexspielzeug gekauft oder benutzt habt. Wenn ja, ist ein Kalender meist eine willkommene Überraschung. Wenn nein, kann ein Gespräch vorab viel Druck nehmen.
Denkt auch daran, dass ein solcher Kalender 24 Tage lang Thema ist. Das ist schön, wenn beide Lust haben, kann aber zur Last werden, wenn einer sich überrumpelt fühlt. Ein Geschenk soll Freude machen, nicht verpflichten.
Verschenkt einen Sexadventskalender nur an Erwachsene und nur an Menschen, mit denen ihr eine intime Beziehung habt. Für Kollegen, Freunde oder Familie ist er nicht das richtige Geschenk, auch nicht als Scherz.
Welcher Kalender für wen?
- Neu bei Sexspielzeug: Sinful Original, laut Sinful für neugierige Anfänger gemacht, 99 €.
- Schon Erfahrung: Sinful Premium mit mehr Fessel- und Sinnesspielen, 179 €.
- Weniger Termine: Amaysin-Box mit 12 Türchen, 89 €.
Der Sinful Original kostet 99 € und hat 24 Türchen mit 10 Sexspielzeugen, Kinky-Essentials, Überraschungen und Spielen. Er ist für verspielte Paare und neugierige Anfänger gedacht und damit das sicherste Geschenk.
Der Sinful Premium kostet 179 € und richtet sich an Paare, die die Grundlagen kennen. Er enthält 11 Sextoys und mehr Fessel- und Sinnesspiel. Verschenkt ihn nur, wenn ihr wisst, dass euer Gegenüber das mag.
Die Amaysin Couple’s Pleasure Box kostet 89 € und hat 12 Türchen. Sie eignet sich, wenn ihr weniger ausgeben wollt oder das Geschenk nicht an den Advent binden möchtet. Sie lässt sich auch zum Jahrestag oder zum Valentinstag verschenken.
Was das Geschenk kostet
Die drei Modelle liegen preislich weit auseinander. Die Amaysin-Box kostet 89 €, der Sinful Original 99 € und der Sinful Premium 179 €. Der Unterschied zwischen Original und Premium beträgt also 80 €, obwohl beide 24 Türchen haben.
Rechnet pro Türchen, wenn ihr vergleichen wollt: Das Original kommt auf rund 4,13 €, das Premium auf rund 7,46 € und die Box auf rund 7,42 €. Ein hoher Preis ist nicht automatisch ein besseres Geschenk. Entscheidend ist, dass der Inhalt zur Person passt.
Rechtzeitig bestellen
Ein Adventskalender ergibt nur Sinn, wenn er vor dem 1. Dezember da ist. Bestellt deshalb im Oktober oder November und prüft Preis und Lagerstatus auf der Produktseite, denn beliebte Kalender können ausverkauft sein.
Der Kalender sollte vor dem 1. Dezember da sein, besser noch ein paar Tage früher. Dann könnt ihr ihn in Ruhe verpacken und eine Karte dazulegen. Wer erst Ende November bestellt, riskiert, dass der Wunschkalender ausverkauft ist.
Saisonale Kalender werden jedes Jahr neu aufgelegt. Wenn eine Ausgabe ausverkauft ist, kommt sie in diesem Jahr meist nicht wieder. Bestellt also lieber im November, wenn die Auswahl noch groß ist.
Denkt an die Lieferadresse. Wenn ihr zusammen wohnt und der Kalender eine Überraschung sein soll, kann eine Lieferung an die Arbeit oder an eine Packstation sinnvoll sein.
Typische Fehler beim Verschenken
Der häufigste Fehler ist, den Kalender als Überraschung zu schenken, ohne je über das Thema gesprochen zu haben. Das kann peinlich oder sogar verletzend wirken. Ein kurzes Gespräch vorab kostet wenig und verhindert Missverständnisse.
Ein zweiter Fehler ist, zu weit zu gehen. Wer unsicher ist, wie erfahren das Gegenüber ist, fährt mit dem Original besser als mit dem Premium. Der Premium enthält mehr Fessel- und Sinnesspiele und ist nur dann ein gutes Geschenk, wenn ihr wisst, dass das gewünscht ist.
Und schließlich: Erwartet nicht, dass jedes Türchen genau am vorgesehenen Tag geöffnet wird. Ein Geschenk ist dann gelungen, wenn es dem anderen Freiraum lässt.
Plant außerdem einen kleinen Puffer für den Versand ein. Lieferzeiten können im November länger werden, weil viele Menschen gleichzeitig bestellen. Wer schon im Oktober bestellt, kann den Kalender in Ruhe prüfen und verpacken.
Was ihr dazulegen könnt
Sinful empfiehlt zu den Kalendern ein Gleitgel auf Wasserbasis, einen Sextoy-Reiniger und einen Aufbewahrungsbeutel. Batterien und Ladekabel liegen den Sinful-Kalendern laut Produktseite schon bei.
Ein Gleitgel ist eine praktische Ergänzung, weil viele Toys damit angenehmer sind. Eine persönliche Karte macht das Geschenk wärmer und kann zeigen, dass ihr euch auf die gemeinsame Zeit freut. Schreibt darauf ruhig, dass jeder Tag freiwillig ist.
Ihr könnt auch kleine Dinge für die Stimmung dazulegen, etwa Kerzen oder ein Massageöl. Wichtig ist nicht der Preis, sondern dass das Geschenk zu euch passt.
Eine persönliche Karte schreiben
Eine Karte macht aus dem Päckchen ein persönliches Geschenk. Schreibt in wenigen Sätzen, warum ihr euch für diesen Kalender entschieden habt und worauf ihr euch freut. Ein Satz wie „Wir bestimmen gemeinsam, wie schnell wir vorankommen“ nimmt Druck heraus.
Haltet den Ton warm und leicht. Ihr müsst nichts versprechen, was ihr nicht halten wollt, und niemand muss sich verpflichtet fühlen. Eine Karte, die ausdrücklich Freiwilligkeit betont, kommt meist besser an als große Worte.
Die Übergabe
Überreicht den Kalender am besten ein paar Tage vor dem 1. Dezember, wenn ihr allein seid. So bleibt Zeit, gemeinsam hineinzuschauen und über Wünsche und Grenzen zu sprechen. Ein Geschenk dieser Art gehört nicht unter den Weihnachtsbaum vor der Familie.
Sagt bei der Übergabe ruhig, dass kein Türchen ein Muss ist. Manche Paare öffnen jeden Tag eines, andere sammeln mehrere für das Wochenende. Beides ist in Ordnung, solange es beiden Spaß macht.
Wenn ihr unsicher seid, was eurem Gegenüber gefällt, sprecht über die Inhaltsgruppen auf der Produktseite. Das verrät nicht jede Überraschung, gibt aber eine gute Orientierung. Mehr dazu, wie Paare den Kalender nutzen, lest ihr im Ratgeber Sexadventskalender für Paare.
Allgemeine Informationen zu Lust, Beziehung und sexueller Gesundheit findet ihr bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf liebesleben.de.
Wenn der Kalender gar nicht passt, ist das kein Beinbruch. Die Amaysin-Box mit 12 Türchen ist die kleinere Lösung, und ein Gespräch über Wünsche ersetzt ohnehin kein Produkt. Alle drei Modelle zeigt unsere Rangliste im Überblick.
Zum Schluss ein Gedanke: Das beste Geschenk dieser Art ist eines, das Gespräche anstößt. Wenn ihr nach den ersten Türchen miteinander lacht und erzählt, was euch gefallen hat, hat der Kalender seinen Zweck erfüllt, egal welches Modell ihr gewählt habt.
Fragt euch außerdem, ob ihr den Kalender auch selbst gern öffnen würdet. Ein Geschenk, das ihr gemeinsam nutzt, funktioniert fast immer besser als eines, das nur eine Person betrifft.
Häufige Fragen
Ist ein Sexadventskalender ein gutes Geschenk?
Ja, wenn ihr ihn gemeinsam nutzen wollt und schon über Sexspielzeug gesprochen habt. Sonst sprecht vorher darüber.
Wann sollte ich bestellen?
Am besten im Oktober oder November, damit der Kalender vor dem 1. Dezember ankommt.
Welcher Kalender ist das sicherste Geschenk?
Der Sinful Original mit 24 Türchen für 99 €. Sinful beschreibt ihn für verspielte Paare und neugierige Anfänger.
Gibt es eine günstigere Alternative?
Die Amaysin Couple’s Pleasure Box kostet 89 €. Sie hat aber nur 12 Türchen.
Kann ich den Kalender an jemanden verschenken, mit dem ich nicht zusammen bin?
Davon raten wir ab. Ein Sexadventskalender ist ein intimes Geschenk für Paare und nur für Erwachsene gedacht.
